Während der sieben Tage Meeting Democracy Bürger_innenbüro im Narrowcast House auf der documenta14 ist viel passiert. Über 1000 Besucher_innen kamen vorbei und konnten sich über die Methode Bürger_innengutachten mit Planungszellen nach Peter C. Dienel informieren und die Methode selbst erfahren. Wolfgang Scheffler, Flora Nieß und Beat Sandkühler, die Initiatoren von Meeting Democracy, waren sehr positiv überrascht von dem breiten Interesse an einer besseren Organisation der Demokratie von unten nach oben.

Täglich haben halbstündige Gutachten-Performances mit Fünfergruppen zufälliger Besucher_innen stattgefunden, welche gemeinsam eine Fragestellung bearbeitet und drei Statements/Vorschläge dazu erarbeitet haben. Anschließend bekamen die Teilnehmenden je fünf Klebepunkte um die Statements aller Gruppen zu bewerten. Die Ergebnisse der Performance sind hier veröffentlicht.

Aufgrund des hohen Interesse an der Anwendung von Micro-Bürger_innengutachten, eine Ausarbeitung von Wolfgang Scheffler und Heike Hödt für Gutachten im kleinen Umfang, werden wir in Zukunft Fortbildungen zu Dürchführer_innen von Micro-Bürger_innengutachten anbieten. Hier mehr dazu.

Im Rahmen der documenta 14 Performance „Meeting Democracy“ konnten wir viel Interesse für das Beteiligungsverfahren „Bürgergutachten mit Planungszellen“ als konkreten Ansatz zu einer gelebten Demokratie wecken. Es entstand das Bedürfnis, die Initiative weiter zu führen und ihr eine Form zu geben, die noch mehr Möglichkeiten birgt.

Am 15. September wollen wir in Kassel, im Rahmen der documenta 14, die Initiative „Meeting Democracy“ als Verein gründen. Gemeinsam wollen wir es angehen, Demokratie neu zu denken und Ansätze zu finden, diese praktisch umzusetzen. Das entspricht auch einer wichtigen geistigen Strömung unserer Zeit. Mehr dazu hier.

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September 1, 2017