Initiative für mehr Partizipation in der zivil Gesellschaft

Wir bemühen uns darum, die Einheit der Menschheit praktisch zu gestalten.

Wir lassen die Menschen wie sie sind.

Wir ermöglichen es ihnen, sich anders zu begegnen.

Mit einer Begegnungsmethode, die Kooperation ermöglicht und den Sinn für das Gemeinwohl weckt.

In einer verantwortlichen Rolle und auf Augenhöhe werden strittige Themen in allen Aspekten besprochen und gemeinsam Antworten gefunden, mit denen alle leben können.

BürgerInnen können auf höchst professionelle Art praktische und weise Anregungen erarbeiten, damit  politische Entscheidungen von  uns allen mitgetragen werden können. Dabei entstehen  auch ganz neue Lösungswege.

Dazu wird die Arbeitsform des „Bürgergutachtens mit Planungszellen“ eingesetzt:

Ca. 200 nach dem Zufallsverfahren aus dem Ein-wohnermelderegister ausgeloste BürgerInnen ergeben ein Miniaturabbild aller unserer MitbürgerInnen, mit allen ihren Verschieden-heiten und Meinungen.

Stellvertretend für alle anderen kommen sie zu vier Tagen professionellster Planungsarbeit zusammen.

Die Intensität und Ernsthaftigkeit der Diskus-sionen und des Austausches ermöglicht inner-halb dieser vier Tage Meinungsbildungs- und Umdenkprozesse, die in der Gesamt-gesellschaft vier Jahre dauern würden.

Das sind 4 Tage professionelle, informierte Arbeit – mit gesundem Menschenverstand und mit Blick auf das Gemeinwohl!

Durch diese Arbeitsweise wird zudem das Gemeinschaftsklima in unserer Gesellschaft verbessert.

Partizipation als Grundsatz einer gesunden Demokratie!

An erster Stelle stehen Menschen wie Sie:

der gesunde Menschenverstand jeder/jedes einzel-nen und das Fachwissen um ihre/seine persönlichen Lebens-verhältnisse.

Denn das Bürger-gutachten wird von BürgerInnen erarbeitet, die im Zufallsverfahren ausgewählt werden, einem ein-fa-chen, gerechten Verfahren, das dafür sorgt, dass jede und jeder die gleiche Chance hat.

Alles andere notwendige Wissen wird von Fach-leuten der verschiedensten Richtungen durch all-gemein-verständliche Kurzvorträge vermittelt.

An zweiter Stelle stehen die intensiven Dis-kus-sio-nen in den viermal pro Tag zufällig neu zusam-men-ge-setz-ten Kleingruppen (zu je 5 Personen). Jede Person sitzt mit immer wieder anderen an einem Tisch. Jeder kommt zu Wort und alles Wichtige wird angesprochen.

Die Erfahrung aus vielen
Bürgergutachten zeigt, dass durch diese vielfältigen, intensiven Be-geg-nun-gen der Blick für das Allgemeinwohl in den Vordergrund tritt.

Jede Kleingruppe formuliert die 3 am wesentlichsten erscheinenden Aussagen und schreibt sie auf.

Drittens werden nach jeder Diskussionsrunde die schriftlich formulierten Anregungen von den Bür-gerInnen bepunktet und so ihrer Wichtigkeit ent-spre-chend in eine übersichtliche Reihenfolge gebracht. Diese bewertete Zusammenfassung, das Bürgergutachten, ist dann Grundlage für neue Gesetzesvorlagen im Parlament.

Die Methode „Bürgergutachten mit Planungszellen“ wurde 1973 von Prof. Peter Dienel entwickelt. Sie wurde seitdem  in Deutschland bereits ca. 120mal angewandt. Daran haben insgesamt etwa 14000 BürgerInnen teilgenommen.